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"Vergesst Babylon"


München den 31. 8. 2001

Bei dem Begriff Babylon denkt fast jeder sofort an die bekannte "Sprachverwirrung". Die Ausstellung "Vergesst Babylon" wirkt dieser zumindest künstlerisch entgegen, hier spricht die Kunst alle Sprachen, denn die Ausstellungsorganisatorin und Malerin Johanna Maria Pfeiffer hat sich mit dem Projekt "Menzing und Kunst" das Ziel gesetzt die Komunikation zwischen verschiedenen Kunstformen zu fördern.
Dies ist bereits die fünfte Ausstellung in Folge, die aktuelle wird in einem schön im Grünen gelegenen leerstehenden Haus in der Weidmannstrasse präsentiert. Es gehört nämlich auch zum Konzept, dass momentan ungenutzte Gebäude vorübergehend als Ausstellungsforum genutzt werden, hier im "Kleinen Haus der Kunst" ist es schon zum dritten Mal gelungen Künstler aller Sparten friedlich nebeneinander der Öffentlichkeit zu präsentieren.



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Photos: universal arts




Das breite KunstSpektrum von Malerei, Plastik, Fotografie, Collagen, Cartoons und Objektkunst wurde liebevoll wie auf einer kleinen Kunstmesse in allen Stockwerken einschliesslich den Kellerräumen in Szene gesetzt und vom Publikum goutiert.
Auch der zum Haus gehörige Garten, das Gartenhaus und die ehemalige Garge waren in die Kunstschau miteinbezogen, und das örtliche Pilspub sorgte für angemessene Vernissagebewirtung.
Die ausstellenden Künstler Johanna Maria Pfeiffer, Hanna Sperl-Flüggen, Erik Liebermann, Caterina Albert, Barbara Bacher, Klaus Behr, Heinz Peter Brüning, René Claus, Reiner M. Fischer, Hans Haas, Karin Hartlieb-Pfüller, Albert Hirschmann, H. Peter Irberseder, Gudrun Maier, Jutta Rauch, Gudrun von Rimscha, Kurt Stefan und Godela Zeh-Pahl konnten mit der gelungenen Präsentation wohl zufrieden sein, musikalisch untermalt war die Vernissage von Hans Jakob an der Violine.
Auch in Zukunft plant Johanna Maria Pfeiffer weitere Kunstevents dieser Art, denn die Zusammenführung von Künstlern und der ortsansässigen Öffentlichkeit in einer Art Stadteilkultur scheint ihr ein wichtiger Schritt in Richtung gegenseitige Verständigung zu sein.




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